Sehenswürdigkeiten

Festung von Sagres

Eine in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stark umgebaute Mauerfestung mit einem Turm aus dem 15. Jahrhundert. Die beeindruckende neoklassische Porta da Praça ist das Eingangstor.
Der befestigte Bereich mit Geschützen und Kanonen umfasst das gesamte Kap Ponta de Sagres. Dort befinden sich auch die alten Lagerhäuser, die Ruinen der Vorratsräume, die Kasematten, das Kapitänshaus und die Räume der so genannten "correnteza" (Reihe), die den Exerzierplatz im Süden abschlieβen.
Aufgrund der einzigartigen Kulisse und der historisch belegten Präsenz von Heinrich dem Seefahrer hat Sagres eine herausragende Stellung in der portugiesischen Nationalmythologie. Dies trägt auch zur internationalen Bekanntheit des Ortes bei, dessen Geschichte unzertrennlich mit dem "Promontorium Sacrum" verbunden ist, eine Region, auf die seit dem Altertum Bezug genommen wird.

Kap St. Vincent

Der Zauber dieses entlegenen Flecks lässt sich zurückführen auf die Präsenz des riesigen Ozeans und den einzigartigen Sonnenuntergang, der den Horizont dunkel warden lässt und die tiefen Gewässer rot färbt.
Seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. gilt das Kap als heiliger Ort. Die verschiedenen Völker, die in dieser Region lebten, beteten hier Sonnengötter an. Nach der Beisetzung des Leichnams des heiligen Vincent wurde der Ort zu einer christlichen Pilgerstätte.
In der Nähe der Eremitage gibt es Hinweise auf Klostergebäude aus dem 15. Jahrhundert. Der Leuchtturm vom Beginn des 16. Jahrhunderts deutet auf die Bedeutung des Ortes für die Routen ins Mittelmeer, nach Afrika und später auch nach Amerika hin.
Die Bauten stammen zum Groβteil aus dem 18. Jahrhundert und wurden1846 umfangreich umstrukturiert, was mit der Funktionalität des Leuchtturms zusammenhing.

Hauptkirche in Vila do Bispo

Fassade mit typischer Kunst des 17. Jahrhunderts. Das Hauptschiff aus dem Jahr 1726 ist mit blauen und weiβen Kacheln mit Vasen- und Delfinmotiven ausgekleidet. Der Aufsatz aus Goldschnitzerei des Hauptaltars (18. Jahrhundert) zeigt ein Bild der Jungfrau der Empfängnis (Nossa Senhora da Conceição, Anfang des 16. Jahrhunderts), die Kirchenpatronin ist.
Die beiden geschnitzten Aufsätze der Seitenaltare zeigen Bilder aus dem 18. Jahrhundert. Auf Tafeln sind St. Peter und St. Paul abgebildet (16. Jahrhundert).
Im Museum sind interessante religiöse Kunstwerke zu sehen. Hervorzuheben sind zwei Jungfrauen der Empfängnis aus dem 16. Jahrhundert und zwei Monstranzen.

Eremitage der Jungfrau von Guadalupe (Nossa Senhora de Guadalupe)

Die Ursprünge der kleinen Eremitage der Jungfrau von Guadalupe gehen wahrscheinlich auf das 13. Jahrhundert und die Tempelritter zurück.
Die Eremitage vereint gotische Elemente und eine Struktur, die viele romanische Elemente aufweist.
Die Hauptfassade hat einen für die Frühgotik typischen bescheidenen oder ländlichen Charakter. Das Portal hat einen Spitzbogen ohne Archivolte und Kapitelle und wird gekrönt von einer einfachen Rosette.
Innen gibt es nur ein Schiff. In künstlerischer Hinsicht ist bei diesem Gebäude das verzierte Gewölbe der Hauptkapelle am interessantesten. Die variierende Gestaltung der Kapitelle gehört zu einer bestimmten Strömung des gotischen Stils, die im 13. Jahrhundert häufig anzutreffen war.

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